In den Forscher Ferien haben Grundschüler aus Bochum und Kiel viel Wissenswertes über die Natur und Naturphänomene erfahren. Ziel der Forscher Ferien war es, den Kindern ergänzend zum Schulunterricht den Erwerb naturwissenschaftlicher Kompetenzen zu ermöglichen. Die Stiftung unterstützte das Projekt von 2006 bis Ende 2010.
Für die Teilnahme wurden gezielt Kinder aus benachteiligter Umgebung und aus Zuwandererfamilien angesprochen. Grundlage dafür ist die Annahme, dass naturwissenschaftliches Forschen und Experimentieren auf Kinder im Grundschulalter motivierend wirkt, ungenutzte Potenziale weckt und spürbare Lernerfolge bringt. Das gilt besonders dann, wenn die Kinder durch soziale Benachteiligung oder Sprachbarrieren Lernschwächen aufweisen.
Aufgestellt wurde diese Annahme von Prof. Dr. Reinhard Demuth, Direktor der Abteilung Didaktik der Chemie am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik der Universität Kiel (IPN). Als Projektleiter konzipierte und realisierte er mit Unterstützung der Deutsche Telekom Stiftung 2006 die ersten Forscher Ferien in Kiel. Zusätzlich wurden die Forscher Ferien 2007 auf Nordrhein-Westfalen übertragen und in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Chemie und Biochemie, durchgeführt. Projektleiterin dort war Prof. Dr. Katrin Sommer.
Die Wirkung und Nachhaltigkeit der Forscher Ferien untersuchte Prof. Dr. Cornelia Gräsel vom Institut für Bildungsforschung an der Bergischen Universität Wuppertal.
Daniela Bickler
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